Ingenieurbüro für Energieberatung und energieeffiziente Altbausanierung

FÖRDERPROGRAMME

Staatliche Fördermittel gibt es als zinsverbilligte Kredite, teils mit Tilgungszuschuß oder als Barzuschüsse. Da die Förderbedingungen ständig angepasst werden, und nicht alle Fördertöpfe ständig gefüllt sind, müssen die jeweilig besten Fördermöglichkeiten genau überprüft werden, hierbei helfen wir Ihnen gerne.

ENERGIEEINSPARBERATUNG

"Vor-Ort-Beratung" des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BAFA)
Die drei Phasen der Energieberatung:
    Phase 1
    Die Begehung und Erfassung des IST-Zustandes Ihres Gebäudes und Haus-Technik durch einen kompetenten, unabhängigen Ingenieur mit der Zusatzqualifikation zum Gebäude-Energieberater.
    Phase 2
    Ingenieurmäßige Berechnung von Sanierungsmaßnahmen per Computer.
    Erstellung eines schriftlichen Beratungsberichtes mit Schwachstellenanalyse und Vorschlägen zu möglichen Energieeinsparmaßnahmen, Fördermöglichkeiten, usw.
    Phase 3
    Das persönliche Beratungsgespräch, in dem wir Ihnen den Beratungsbericht erläutern.

Für alle Phasen gelten genaue Regeln der BAFA, die eingehalten werden müssen damit Sie die Förderung erhalten.
    Ihr Gewinn
    1. Unabhängige Beratung durch zugelassene Ingenieure
    2. Analyse des gesamten Gebäudes
    3. Neutrale Auswertung des IST-Zustandes und der Sanierungsvorschläge
    4. Kein Produktverkauf
    5. Nachweise der notwendigen Energie-Einsparungen für die Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
Weitere Förderbedingungen:
Es gibt eine Förderung der Vor-Ort-Beratung zur sparsamen und rationellen Energieverwendung in Wohngebäuden. Die Zuwendung wird in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses zu den in Rechnung gestellten Beratungskosten gewährt. Sie wird an den Energieberater, der auch die Antragstellung übernimmt und für die Abwicklung gegenüber dem BAFA verantwortlich ist, ausgezahlt.
Voraussetzung ist, dass bis zum 31.12.1994 der Bauantrag gestellt bzw. die Bauanzeige erstattet wurde und die Gebäudehülle anschließend nicht auf Grund späterer Baugenehmigungen zu mehr als 50 % durch Anbau oder Aufstockung verändert worden ist. Die Gebäude müssen ursprünglich als Wohngebäude geplant und errichtet worden sein oder derzeit zu mehr als 50 % der Gebäudefläche zu Wohnzwecken genutzt werden.

Als Eigentümer, Mieter oder Pächter eines Gebäudes können eine Energiesparberatung in Anspruch nehmen: natürliche Personen, rechtlich selbständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich der Wohnungswirtschaft. Wohnungseigentümer können nur dann eine Beratung in Anspruch nehmen, wenn sich diese auf das gesamte Gebäude bezieht und die Eigentümergemeinschaft damit einverstanden ist.
Die förderfähige Beratung erfolgt ausschließlich durch im Rahmen des Förderprogramms antragsberechtigte Energieberater, die über bestimmte fachliche Kenntnisse verfügen und unabhängig sein müssen.

Art und Höhe der Förderung
Die Höhe des Zuschusses für eine Vor-Ort-Beratung beträgt 300 Euro für Ein-/ Zweifamilienhäuser bzw. 360 Euro für Wohnhäuser mit mindestens drei Wohneinheiten. Für die Integration von Hinweisen zur Stromeinsparung wird ein zusätzlicher Bonus von 50 Euro gezahlt. Der sich daraus ergebende Förderbetrag ist jedoch auf höchstens 50% der Beratungskosten (brutto) begrenzt. Er kann durch die Integration Thermografischer Untersuchungen zusätzlich um bis zu 100 Euro gesteigert werden.
Separate Thermografiegutachten werden pauschal mit 150 Euro, aber höchstens 50% der Beratungskosten (brutto) gefördert.

WOHNRAUM MODERNISIEREN - standard und altersgerecht umbauen -

Mit diesem Darlehensprogramm können Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung sanieren oder modernisieren. Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs werden mit besonders niedrigen Zinssätzen gefördert.
Weitere Informationen unter: http://www.kfw-foerderbank.de

BAUBEGLEITUNG

Bis zu 2.000 EUR Zuschuss für Baubegleitung bei umfassenden energetischen Sanierungsmaßnahmen, maximal jedoch 50% der Gesamtkosten.
Ab sofort können Eigentümer von Ein- und Zwei-Familienhäusern bei der KfW Förderbank einen Zuschuss von 50% für die Baubegleitung beantragen. Dies gilt für Antragsteller, die eine umfassende energetische Sanierung durchführen und steht in Verbindung mit einem Förderkredit oder Investitionszuschuss im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms.

PROGRAMME ZUR FÖRDERUNG EINES ENERGIESPARENDEN NEUBAUS

Auch im Bereich Neubau gilt: Darf es etwas energiesparender sein? Mit so geringem Aufwand wie in der Neubauplanung lässt sich auf Jahrzehnte hinaus keine Energieeinsparmaßnahme verwirklichen.
So lässt sich beispielsweise ein KfW-Effizienzhaus 70 meist mit wenig Mehraufwand gegenüber einem "normalen" Neubau nach Energieeinsparverordnung (EnEV) verwirklichen.
Die KfW- Förderbank finanziert die Errichtung, Herstellung oder den Ersterwerb von:
  • KfW-Effizienzhäusern 55 und Passivhäusern
  • KfW-Effizienzhäusern 70 (Finanzierungsbetrag jeweils bis zu 50.000 Euro/Wohneinheit)
Wir erstellen mit Ihnen oder Ihrem Architekten/Planer ein Energiekonzept und die notwendigen Berechnungsunterlagen zur Beantragung des Kredits bei der KfW-Förderbank.

SOLARKOLLEKTORANLAGEN FÜR WARMWASSER

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Rahmen des Marktanreizprogramms des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Im Interesse einer zukunftsfähigen, nachhaltigen Energieversorgung, angesichts der nur begrenzten Verfügbarkeit fossiler Energieressourcen sowie aus Gründen des Umwelt- und Klimaschutzes fördert die Bundesregierung den Ausbau erneuerbarer Energien im Energiemarkt. Das Ziel der Förderung ist, den Absatz zu stärken und deren Wirtschaftlichkeit zu verbessern.
Quelle: http://www.bafa.de

Basisförderung für Solaranlagen (BAFA)
    Solarkollektoren für die Warmwasserbereitung
    Bei der Erstinstallation von Solarkollektoranlagen zur Warmwasserbereitung bis 40 m² Bruttokollektorfläche beträgt die Basisförderung 60 Euro je angefangenem m² Bruttokollektorfläche, mindestens jedoch 410 Euro je Anlage.
    Solarkollektoren für die Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung
    Solarkollektoren für die kombinierte Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung, für die Bereitstellung von Prozesswärme und zur solaren Kühlung
    Bei der Erstinstallation von Solarkollektoranlagen bis 40 m² beträgt die Förderung 105 Euro je m² installierter Bruttokollektorfläche. Bei der Erstinstallation von Solarkollektoranlagen von mehr als 40 m² Bruttokollektorfläche auf Ein- oder Zweifamilienhäusern zur kombinierten Warnwasserbereitung und Heizungsunterstützung wird für die ersten 40 m² 105 Euro je m² Bruttokollektorfläche und für die darüber hinaus errichtete Bruttokollektorfläche 45 Euro je angefangene m² Bruttokollektorfläche gewährt.
    Erweiterung von Solarkollektoren
    Für die Erweiterung von bereits in Betrieb genommenen Solarkollektoranlagen um bis zu 40 m² Solarkollektorfläche beträgt die Förderung 45 Euro je zusätzlich installiertem, angefangenem m² Bruttokollektorfläche.
    Bonusförderungen
    Unter bestimmten Voraussetzungen können zu den oben genannten Basisförderungen noch Bonusförderungen gewährt werden, bitte sprechen sie uns an

BONUS FÜR BESONDERS EFFIZIENTE SOLARKOLLEKTORPUMPEN

Wird gleichzeitig mit der Errichtung einer förderfähigen Solarkollektoranlage eine besonders effiziente Solarkollektorpumpe eingebaut, so kann pro Pumpe ein Bonus von 50 Euro gewährt werden. Als besonders effiziente Solarkollektorpumpen gelten Pumpen in permanent erregter EC-Motor-Bauweise. Der Bonus für die Solarkollektorpumpe muss zusammen mit der Förderung der Solarkollektoranlage beantragt werden. Die Installation der Solarkollektorpumpe ist durch Rechnung der Fachfirma nachzuweisen und in der Fachunternehmererklärung aufzuführen.

BONUS FÜR BESONDERS EFFIZIENTE HEIZUNGSUMWÄLZPUMPEN

Wird gleichzeitig mit der Errichtung einer förderfähigen Heizungsanlage eine besonders effiziente Umwälzpumpe eingebaut, so kann pro Heizungsanlage ein Bonus von 200 Euro bewilligt werden. Die Umwälzpumpe muss Bestandteil eines hydraulich und regeltechnisch optimierten Heizungssystems sein, das mit voreinstellbaren Thermostatventilen an den Heizkörpern und ggf. mit weiteren Abgleicharmaturen ausgestattet ist.

FÖRDERUNG VON BIOMASSEVERFEUERUNGSANLAGEN (BAFA)

Automatisch beschickte Biomasseanlagen von 5 kW bis 100 kW Nennwärmeleistung:
Die Förderung von automatisch beschickten Anlagen mit Leistungs- und Feuerungsregelung sowie automatischer Zündung zur Verfeuerung fester Biomasse (mit Ausnahme von Holzhackschnitzeln) zur Wärmeerzeugung mit einer installierten Nennwärmeleistung von 5 kW bis 100 kW (auch Kombinationskessel) beträgt 36 Euro je kW errichteter installierter Nennwärmeleistung.
Dabei gelten die folgenden Mindestförderbeträge für Pelletöfen:
  • 1.000 Euro für Pelletkessel
  • 2.000 Euro für Pelletkessel
  • mit neu errichtetem Pufferspeicher mit einem Speichervolumen von mindestens 30 l/kW: 2.500 Euro
Luftgeführte Pelletöfen, sind erst ab 8 kW förderfähig.
Weitere Informationen unter: http://www.bafa.de

WÄRMEPUMPEN (BAFA)

Die Höhe der Förderung bei sehr effizienten Wärmepumpen beträgt
für Neubauten:
    Bei Neubauten beträgt die Förderung in Wohngebäuden 10 Euro je Quadratmeter Wohnfläche, in Nichtwohngebäuden 10 Euro je Quadratmeter beheizter Nutzfläche. Die Förderung beträgt bei Wohngebäuden höchstens 2000 Euro je Wohneinheit. Bei Wohngebäuden mit mehr als zwei Wohneinheiten und bei Nichtwohngebäuden ist die Förderung auf 10 % der nachgewiesenen Nettoinvestitionskosten für die Wärmepumpenanlage begrenzt.
Im Gebäudebestand:
    im Gebäudebestand beträgt die Förderung mit Ausnahme von Luft / Wasserwärmepumpen in Wohngebäuden 20 Euro je Quadratmeter Wohnfläche, in Nichtwohngebäuden 20 Euro je Quadratmeter beheizter Nutzfläche. Die Förderung beträgt bei Wohngebäuden höchstens 3000 Euro je Wohneinheit. Bei Wohngebäuden mit mehr als zwei Wohneinheiten und bei Nichtwohngebäuden ist die Förderung auf 15 % der nachgewiesenen Nettoinvestitionskosten für die Wärmepumpenanlage begrenzt.
Weitere Informationen unter: http://www.bafa.de

FÖRDERUNGEN FÜR NIEDERSACHSEN

Förderung der Energetischen Modernisierung von Mietwohnungen.
Hierzu zählen insbesondere Maßnahmen an bestehenden Wohngebäuden zum Zwecke der CO2-Minderung, Energieeinsparung und zur Nutzung erneuerbarer Energien.
Weitere Informationen unter: http://www.nbank.de
www.Energieberatung-Goedeke.de